Der Kartoffelkäfer

Der Kartoffelkäfer – das ist ein eigentlich ganz niedlich aussehender Käfer mit gelben Flügeln und schwarzen Längsstreifen darauf. Sobald es warm wird, kriecht er aus der Erde und legt seine Eier auf der Blattunterseite der Kartoffelpflanze ab. Die bald schlüpfenden Larven fressen die Blätter schnell und gierig ab und können dadurch einen Großteil der Ernte vernichten. 

Meist sind nur große Anbauflächen betroffen oder Gärten, in denen regelmäßig Kartoffeln angebaut werden.
Kartoffelkäfer - Eiablage
 
Wenn Sie Eier, Larven oder Käfer sichten, sammeln Sie diese am besten sofort ab und kontrollieren die Pflanzen danach regelmäßig, vor allem die Blattunterseiten. Ohne die Blätter kann die Kartoffelpflanze nämlich keine lebenswichtige Stärke ausbilden.
 
Durch regelmäßiges Absammeln können Sie ihre Ernte wahrscheinlich retten – denn dadurch verhindern Sie eine weitere Eiablage. Die beste Zeit zum Absammeln ist an kühleren Tagen der frühe Morgen. Die Käfer sind dann noch unbeweglicher und man kann sie leichter absammeln. Nützlich dazu sind dünne Handschuhe und ein Gefäß. Für Hühner, Gänse und Kröten sind die Käfer eine leckere Mahlzeit.
Kartoffelkäferlarve
Um einem Befall mit Kartoffelkäfern vorzubeugen, ist der Anbau in Mischkultur hilfreich. Bewährt haben sich Pfefferminze, Knoblauch, Kümmel und Meerrettich als Nachbarn.