Das Anhäufeln regt die Pflanze zum einen zur Bildung neuer Sprossknollen an und sorgt zum anderen dafür, dass die Knollen nicht grün und giftig werden.
Der Kartoffelkäfer – das ist ein eigentlich ganz niedlich aussehender Käfer mit gelben Flügeln und schwarzen Längsstreifen darauf. Sobald es warm wird, kriecht er aus der Erde und legt seine Eier auf der Blattunterseite der Kartoffelpflanze ab. Die bald schlüpfenden Larven fressen die Blätter schnell und gierig ab und können dadurch einen Großteil der Ernte vernichten.
Schnecken sind ein Dauerthema in allen Kulturen. Sie machen auch vor Kartoffeln nicht Halt und fressen oberirdisch an den Blättern und Trieben, unterirdisch an den Knollen.
Kartoffeln vertragen keine Staunässe, allerdings darf es auch nicht zu trocken werden, sonst wachsen die Knollen nicht und die Ernte fällt eher klein aus.
Das knollige Nachtschattengewächs (Solanum tuberosum) enthält genau wie andere Nachtschattengewächse – etwa die Tomate oder die Aubergine – das für den Menschen leicht giftig wirkende Alkaloid Solanin. Dies gilt vor allem für grüne und unreife Pflanzenteile.
Wenn Pflanzen auf einer Fläche gemeinsam angebaut werden, beeinflussen sie sich. Dieser Einfluss kann sich positiv oder negativ auf das Wachstum, den Ertrag und die Gesundheit der Pflanzen – in unserem Fall der Kartoffeln – auswirken.