Das Anhäufeln

Das Anhäufeln regt die Pflanze zum einen zur Bildung neuer Sprossknollen an und sorgt zum anderen dafür, dass die Knollen nicht grün und giftig werden. 

Wenn die ersten Triebe 10-20 Zentimeter hoch gewachsen sind, sollten Kartoffeln mit Erde angehäufelt werden. Bei einem Pflanzgefäß füllen Sie einfach so viel Erde nach, bis nur noch die obersten Blattspitzen rausschauen. Im Garten ziehen Sie die Erde zwischen den Reihen an die einzelnen Pflanzen ran, so dass ein kleiner Wall entsteht.
 
Es empfiehlt sich, gleich am frühen Morgen anzuhäufeln, denn dann stehen die Pflanzen aufrecht.
 
Das Anhäufeln wird nun alle zwei bis drei Wochen wiederholt, bis die Pflanze blüht oder bis das Gefäß bis zum Rand mit Erde gefüllt ist. Im Garten ist der Wall dann meist 30-40 Zentimeter hoch.
 
Das Anhäufeln regt die Pflanze zur Bildung unterirdischer Seitentriebe an, an denen dann weitere Knollen wachsen. Bei den Knollen handelt es sich nämlich nicht um Wurzeln, sondern um verdickte Sprossen. Das Anhäufeln steigert somit also den Ernteertrag. Gleichzeitig wird dadurch auch verhindert, dass die Knollen aus der Erde wachsen, Sonne abbekommen und dadurch grün und giftig werden.